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Den gestrigen und heutigen Tag fassen wir ihn einem Bericht zusammen, denn gestern stand nur die Fahrt zum Grand Teton National Park an. Wir sind gegen neun Uhr losgefahren. Über Idaho Falls ging zum Tetonpass mit knapp 2600m und dann nach Jackson, wo wir im Anglers Inn unsere Unterkunft bezogen. Unterwegs hielten wir an einem Parkplatz mit Aussichtpunkt, nichts besonders eigentlich. Man sah auf einen Fluß, der sich tief ins Tal geschnitten hatte. Als wir schon wieder gehen wollten, was war das? Meine Augen trauten sich nicht, ähh, ich meine ich traute meinen Augen nicht. Auf einem Ast in ca. 40 m Entfernung saß ein Weiskopfseeadler und in der Nähe noch ein Zweiter. Das haben wir in freier Nartur noch nicht erlebt. Freilebende Adler, das ist Wildlife. Dann sahen wir auch noch 2 Kondore. Das war schon mal ein guter Auftakt.

Der Rest der Fahrt war unspektakulär, obgleich die Landschaft sehr schön ist und Alpenähnlichen Chrakter hat. Wir den Teton Pass runter und sahen das Erste Mal die Teton Range. Ein langes ebenes Tal in einer Höhe von 2000m, welches von Snake River eingeschnitten ist. Auf der einen Seite erheben sich die Tetonberge bis zu 1000m empor. vor den Bergen sind diverse kleinere und größere Glescherseen. Dies hat zwar Alpen Carakter, sieht aber noch viel beeindruckender aus. Und dann kommen noch die Wildtiere dazu. Bisons, Elche, Hirsche und Bären, um nur die großen Tiere zu nennen. Das ist einzigartig und unglaublich schön anzusehen.

Jackson am Abend

 

Das Wetter war am Vormittag als wir ankamen mit wolkenlosem Himmel und 15 Grad bilderbuchmäßig, zog sich aber dann am Nachmittag etwas zu. Verschiedene Punkte haben wir besucht, wie den Siganlmountan, Jenny Lake, String Lake, Alte Mormonen Siedlung, Chapel of the Transfiguration. Dies ist eine kleine Holzkapelle in deren Altarbereich ein Fester mit Blick auf die Berge eingebaut ist. Ein schönes Live Altarbild.

 Auf dem Signalmountan hat man einen tollen Blick über das ganze Tal und kann mit dem Fernglas nach Tieren ausschau halten. Wir haben einige entdeckt. Am nächsten Morgen bin ich um fünf Uhr aufgestanden um zu einer verlassenen Mormonensiedlung zu fahren. dort gibt es alte Scheunen, die wollte ich vor der Bergkulisse im Sonnenaufgang fotografieren. Als ich am Ziel ankam standen dort schon einige Autos, die Stative standen schon Spalier und die Leute warteten auf den Sonnenaufgang, der erst in ca. einer halben Stunde war. Verwundert, der vielen Leute fuhr ich erstmal zu der zweiten Scheune, die mir auch besser gefiel. Mit mir kamen noch 2 andere Fotobegeisterte an. es war ein toller Anblick als die Sonne aufging.

Auf der Weiterfahrt, sah ich plötzlich am Straßenrand eine kleine Herde Bisons. Ich hielt an und die Tiere überquerten direkt vor mit die Straße. Ein paar Tiere waren richtig übermütig und lieferten sich Schaukämpfe. Das habe ich natürlich mit der Kamera festgehalten.

Der Tag hatte wunderschön begonnen. Nun mußte ich aber zurück zum Motel, da Christiane das Frühstück fertig hatte und heute eine Wanderung zu den Hiddenfalls am Jenny Lake auf unserem Plan stand.

 Die Wanderung war sehr schön, obwohl im Bereich der Wasserfälle sehr viele Leute und auch Schulklassen waren, die sich mit dem Boot haben fahren lassen. Wir sind die 11 km lieber gelaufen, dort ist uns nur selten jemand begegnet, neben wenigen Wanderern trafen wir noch auf eine Schlange und einige Murmeltiere.

Ein Bär ist uns „leider“ nicht über den Weg gelaufen, obwohl dort überall auf Schildrn gewarnt wird und Verhaltensregeln angezeigt werden, wie man sich bei einen Zusammentreffen zu verhalten hat. Gegen zwei Uhr machten wir uns auf den ca. 120 km langen Weg zum Yellowstone auf. Das ist aber eine andere Geschichte.