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Flug über das Gießener Becken.

Am 22. Oktober 2011 habe ich einen Gutschein meiner Frau eingelöst. Den Flug mit einem Ultraleichtflugzeug vom Flugplatz Lützellinden im Raum Gießen. Da ich gerne fotografiere, habe ich natürlich meine Kamera auch mitgenommen. Das Wetter war gut und so ging es gegen Mittag nach kurzer Einweisung und dem Erklären der Sicherheitsvorschriften auch gleich los. Kurz nach dem Start fragte mich der Pilot, ob ich das Steuer übernehmen möchte. Ich schaute ihn verdutzt an und versuchte es nach ein paar erklärenden Worten des Piloten. War gar nicht schwer und machte echt Spass. Da ich ja aber fotografieren wollte übergab ich das Steuer wieder dem Piloten und so flogen wir Richtung Heuchelheim, damit ich unser Dorf ablichten konnte. Weiter ging es Richtung Dünsberg und Krofdorfer Forst. Wir schraubten uns hoch durch eine Nebeldecke und konnten nun am Horizont den Feldberg erkennen, der aus dem Nebel ragte. Wir flogen weiter nach Gießen und bei mir machte sich ein flaues Gefühl in der Magengegend breit. Ich fragte den Piloten mal so ganz labidar, ob der für den Fall der Fälle den auch gerüstet war. Er schmunzelte und kramte auf der Seite eine mit Kuli beklizelte „Kotztüte“ raus und fragte, ob ich die bräuchte. Ich meinte nur: „zur Zeit nicht“. Wir flogen noch weiter bis Buseck und mir wurde doch ganz schön übel. Mit fotografieren war jetzt nichts mehr. Ich konzentrierte mich nur noch darauf mich nicht zu übergeben. Irgendwann half nichts mehr, ich brauchte leider doch die bekritzelte Tüte vom Piloten, die ich dann auch halb voll machte. Man war das peinlich und gerochen hat es auch entsprechend. Ich wollte nur noch wieder festen Boden unter den Füßen haben. So brachen wir die Flugstunde ab und landeten eine viertel Stunde vor der Zeit wieder sicher in Lützellinden. Insgesamt war es tolles Erlebniss, bis auf die Kotzerei. Die Bilder sind ganz schön geworden denke ich, seht selbst.