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3 Tage sind wir nun im Yellowstone und es ist überwältigend. Eigentlich wollte ich nur einen Bericht schreiben, aber das geht nicht alles in einen Bericht rein. So werden es 2 bis 3. Ihr seid hoffentlich nicht böse.

Wir haben heiße Quellen mit tollen Farben und tiefen Pools, große Geysere und kleine Geysere , Hirsche, Bison, Bison , Bisons,….., Schwarzbären mit Jungen, einen Grizzly, Springböcke und allerlei Kleingetier gesehen. So, jetzt erst mal luftholen.

Yellowstone

Norris Geyser Basin, West Yellowstone

Das Wetter sollte der Vorhersage nach eigentlich schlecht werden, mit Schnee und Kälte. Es hat geschneit und die Temperaturen lagen zwischen 0-8 Grad. Aber es gibt Warme Kleidung, die Christiane schon nicht mehr zu brauchen glaubte,  nach den Ersten heißen Tagen. Dies bedeutete für Sie dünne Strumpfhose, lange, normale Hose, also Zwiebel. Darüber hinaus hat vorgestern meistens die Sonne geschienen, gestern war die Sonne immer dann da, wenn wir uns etwas angesehen haben und gutes Licht zum fotografieren brauchten. Heute hat es dann öfters geschneit, das war aber nicht weiter schlimm, da wir sowieso auf Tiersuche waren und auch fündig wurden.

Yellowstone

Heiße Quelle im Norris Geyser Basin

Den ersten Tag sind wir die Südroute gefahren und haben als erstes am Norris Geysir Basin gehalten. Dort gibt es einige doch sehr nach Schwefel und anderen bestimmt nicht gesunden Dingen stinkende heiße, sprudelnde und brodelnde Quellen. Diese Quellen haben zum Teil sehr schöne Farben an den Rändern, die von Bakterien erzeugt werden. Der Steamboot Geysir ist die ganze Zeit mehr oder weniger am rumspucken. Es führt ein Rundweg durch das Bassin. Alles sieht unreal und wie von einem anderen Planeten aus, aber auch interessant. Man muss sich vor Augen führen, das Yellowstone auf einem aktiven Vulkan liegt.

Yellowstone

Norris Geyser Basin

Yellowstone

Steamboot Geyser, Norris Geyser Basin

Yellowstone

Yellowstone Falls

Anschließend sind wir zum Grand Canyon vom Yellowstone, der heißt wirklich so, gefahren. Eine tiefe Schlucht hat der Yellowstone River  in das Waldgebiet geschnitten. Zwei Wasserfälle unterstreichen das tolle Naturschauspiel. Die unteren Fälle sind bekannter und die höchsten im Park. Man kann bis zur Kante, wo die Fälle in die Tiefe stürzen laufen. Der Weg ist aber besonders hoch zu ein anstrengendes Unterfangen. Wenn man neben der Abruchkante steht, wo das Wasser hinunter schießt, bekommt man schon ein mulmiges Gefühl. Man hält zwangläufig alles besser fest. Diese Naturgewalt ist schon furchteinflößend.

Yellowstone

Gand Canyon von Yellowstone

Yellowstone

Yellowstone Falls

Weiter auf der Südroute sind wir Richtung Mud Volcanos gefahren. Unterbrochen von einem Halt wegen Bisons an der Strasse. Dort trafen wir einen Mann, der die Tage im Norden mehrere Schwarzbären mit Jungen gesehen hatte. Das behielten wir im Hinterkopf für die nächsten Tage.

Yellowstone

Sunsetlake, Black Sand Basin

Die Mud Volcanos sind Schlamm Vulkane, die uns aber nicht so vom Hocker rissen. Es blubberte und stank halt. Nach dem Rundweg dort machten wir uns schnell weg.

Yellowstone

Mud Volcano

Vorbei am Yellowstone Lake hielten wir erst wieder bei Old Faithfull, da Chrisiane gerne den Ausbruch wieder sehen wollte. Leider kamen wir aber einen Moment zu spät. Hätte ja auch noch 5 Minuten warten können, der Herr Geyser. Die nächsten Tage hatten wir aber noch genug Zeit dazu. Dafür fuhren wir noch zum in der Nähe gelegenen Black Sand Basin . Hier war es sehr interessant. Sprudelnde Geysere und farbenprächtige heiße Quellen. Das sah wirklich toll aus.

Yellowstone

Cliff Geyser, Black Sand Basin

Am weiter nördlich gelegenen Midway Basin machten wir kurz halt.

Yellowstone

Midway Geyser Basin im Abendlicht

Die Grand Prismatic Spring ist vom Umfang die größte Quelle und farbenprächtigste noch dazu. Der Exelsior Geysir ist der Wasserreichste aber vor lauter Dampf nicht wirklich sichtbar. Da die Sonne nun hinter den Wolken verschwand machten wir uns auf den Weg nach West Yellowstone zu unserer Unterkunft. Auf dem Weg dorthin sind uns dann noch einige Bisons neben und auf der Strasse begegnet. Ca.200 km sind wir heute gefahren und haben nur den Südteil erkundet.